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ANUVA Fachtagung „Artenschutz in der Umweltplanung“ vom
11.10.2012
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und
Freunde,
wir danken Ihnen und Euch für das Interesse an
unserer Tagung, die vielen herzlichen Glückwünsche zu unserem Jubiläum
und für die rege Beteiligung in den Diskussionen und in den vielen
anregenden Gesprächen, die sich in den Pausen und am Abend noch ergaben!
Sogar am Abend hatten noch viele die Energie und die
Zeit, mit uns zu feiern und auch das Tanzbein zu schwingen. Wir danken für
den schönen Tag!
Wir haben hier die
Folien der Vorträge zum Herunterladen und die Bilder der Tagung zur Verfügung
gestellt.
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Unterlagen zum sechsstreifigen Ausbau der A6, Streckenabschnitt Bretzfeld
–Öhringen, Vorplanung
Das Regierungspräsidium
Stuttgart plant den sechsstreifigen Ausbau der A6 zwischen dem
Autobahnkreuz Weinsberg und der Landesgrenze Baden-Württemberg und
Bayern. Für die Planungen sieht das Regierungspräsidium Stuttgart eine
frühzeitige Beteiligung und Information der Träger öffentlicher Belange
und der Öffentlichkeit bereits in der Phase der Vorplanung vor. Die
Unterlagen zur Vorplanung der Variantenuntersuchung beinhalten für den
Streckenabschnitt Bretzfeld – Öhringen zum einen die technischen
Unterlagen der Straßenplanung mit Erläuterungsbericht (Unterlage 1),
Verkehrsuntersuchung (Unterlage 2.2) sowie technischen Kartenwerken und
Lageplänen (Unterlagen 3 bis 6). Zum anderen können die vollständigen
Unterlagen der Landschaftsplanung eingesehen werden. Sie beinhalten den
Landschaftspflegerischen Begleitplan (Unterlage 19.1.1), die
Variantenuntersuchung (Unterlage 19.6) mit Prüfung der
artenschutzrechtlichen Verträglichkeit und FFH-Vorprüfung sowie die
faunistischen Fachgutachten (Unterlagen 19.4) und die erforderlichen
Kartenwerke mit Schutzgutkarten (Unterlagen 19.2) und Plänen zur
Variantenuntersuchung (Unterlagen 19.7).
Im Internet ist ein Download
der vollständigen Unterlagen zur Vorplanung der Variantenuntersuchung
unter folgendem Link möglich:
www.rp.Baden-Wuerttemberg.de
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Fledermäuse für die Standortplanung von Windenergieanlagen erfassen -
das Poster
Herr Albrecht hat die im Januar
in Naturschutz und Landschaftsplanung veröffentlichten Ergebnisse zur
Erhebung von Fledermäusen für die Standortplanung von Windenergieanlagen
(siehe unten) auf der Tagung "Conference on Wind energy and Wildlife
impacts, 2-5 May 2011, Trondheim, Norway" mit einem Poster
vorgestellt:
Informationen
zur Tagung
Auflistung
aller Poster der Tagung
Download Poster
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Fledermäuse
für die Standortplanung von Windenergieanlagen erfassenKlaus
Albrecht und Christoph Grünfelder (2011): "Bei der Planung und
Genehmigung von Windenergieanlagen ist es aus artenschutzrechtlichen Gründen
entscheidend, ob sich das Tötungsrisiko von Fledermäusen signifikant erhöht.
Ein Verbotstatbestand kann auch durch CEF-Maßnahmen nicht umgangen
werden. Während zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, dass Fledermäuse
in der Höhe der Rotorblätter aktiv sind und dort zu Tode kommen können,
haben bisher nur wenige Autoren Unterschiede der Fledermausaktivität in
verschiedenen Höhenzonen beleuchtet. Die Untersuchung wurde über zwei Nächte
mit einem Heliumballon durchgeführt. Mit automatisch aufzeichnenden
Ultraschalldetektoren („batcorder“) wurden Fledermausrufe
synchron in drei verschiedenen Höhen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass
sich die Fledermausaktivität in der kollisionsrelevanten Höhe der
Rotorblätter erheblich von der bodennahen oder sogar von der in
Baumkronenhöhe unterscheiden kann. Artenspektrum und Höhennutzung der
Fledermäuse können zwischen zwei Aufnahmetagen selbst bei vergleichbarer
Witterung stark voneinander abweichen. Die in Rotorhöhe nachgewiesenen
Arten (Pipistrellus pipistrellus, P. nathusii, P. pygmaeus, Vespertilio
murinus) sind alle Jäger des offenen Luftraumes, was den Beobachtungen
anderer Autoren entspricht. Die Heliumballonmethode ist grundsätzlich für
die Konfliktbeurteilung eines geplanten Standorts geeignet. In der
Zusammenschau mit dem Kenntnisstand aktueller Studien wird gefolgert, dass
lediglich Untersuchungen in kollisionsrelevanten Höhen die Beurteilung
des Tötungsrisikos erlauben. Eine solche Beurteilung ist nicht nur
wichtig für den Artenschutz, sondern .bezüglich zum Schutze der Fledermäuse
geforderter Abschaltzeiten auch wirtschaftlich bedeutsam".
Standortplanung von Windenergieanlagen, Naturschutz und Landschaftsplanung
43 (1), 2011, 005-014, ISSN 0940-6808 Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart
Artikel zum Herunterladen
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UNTERLAGEN
ZUR UMWELTVERTRÄGLICHKEITSSTUDIE - UVS B26n
Ab sofort sind die Unterlagen zur UVS B 26n, Fernstraßenentwicklungsachse
westliches Mainfranken im Internet verfügbar.
http://www.stbawue.bayern.de/strassenbau/projekte/b26n_uvs_unterlagen.php
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Der
spezielle Artenschutz in der Planungspraxis
Albrecht, K. (2009): Untersuchungsumfang bei der Bestandsaufnahme
von europarechtlich geschützten Arten dargestellt an einem
Planungsbeispiel im: "Der spezielle Artenschutz in der
Planungspraxis" – Laufener Spezialbeiträge 1/09,
Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL),
Laufen, 104-113 (http://www.anl.bayern.de/publikationen/spezialbeitraege/index.htm)
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Fledermäuse
und Windkraftanlagen
Untersuchungen
zur Fledermausfauna gehören im Rahmen von Gutachten zur Standortfindung
für Windkraftanlagen (WKA) mittlerweile zum Standardprogramm, da sie
europäisch geschützt sind und - wie aus einzelnen Forschungsarbeiten
(Brinkmann et al. 2006, Behr & Helversen 2006) bekannt - auch
durch den Schlag der Rotorblätter zu Tode kommen können.
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Häufig lässt
sich jedoch die Frage nicht zufriedenstellend klären, ob denn am
jeweils anvisierten Standort wirklich Fledermäuse in der Höhe der zukünftigen
Rotorblätter fliegen und sich dort so häufig aufhalten, dass tatsächlich
ihr Tötungsrisiko durch die Windkraftanlagen signifikant steigen kann.
Wir bieten dem Betreiber hierfür Untersuchungen mit einem Heliumballon
an, bei denen zu unterschiedlichen Witterungsbedingungen und
Jahreszeiten die Aktivität gleichzeitig in mehreren Höhenschichten
(Rotorblatthöhe und als Referenz in Baumkronenhöhe und Bodennähe)
gemessen werden kann. Dazu werden sogenannte "batcorder" der
Fa. EcoObs (www.ecoobs.de)
an einen Heliumballon befestigt. Die Geräte zeichnen über die Dauer
einer Nacht alle Ultraschallrufe vorbeifliegender Fledermäuse auf, aus
denen sich dann im Labor die Fledermausart und die Aufenthaltsdauer im
Umfeld des jeweiligen Rekorders nachvollziehen lässt. Die
batcorder sind so eingestellt, dass sich die Reichweite der einzelnen
Geräte nicht überlappt, so dass man aus den Ergebnissen auf die
Fledermausaktivität in den beobachteten Höhenschichten schließen
kann. Erste Forschungsergebnisse (Behr & Helversen 2006) legen nahe,
dass nur an bestimmten, sehr warmen und windarmen Witterungsverhältnissen
eine erhöhte Anzahl von Fledermäusen durch Windkraftanlagen zu Tode
kommen. Werden diese Hypothesen durch die Geländeerhebungen am
geplanten Standort gestützt, so kann als Konfliktvermeidung - wie bei
Behr & Helversen (2006) bereits vorgeschlagen - eine Abschaltung bei
sehr niedrigen Windgeschwindigkeiten angeboten werden.
Zudem
wurden aktuell batcorder von der Fa. ecoObs entwickelt, die zum
Monitoring in WKAs eingebaut werden können (http://ecoobs.de/cnt-WKA.html).
Die Geräte eröffnen die Möglichkeit, mit geringem Wartungsaufwand
nach Aufstellen der WKA die tatsächliche Fledermausaktivität zu überwachen
und ggf. durch gezielte Abschaltphasen Konflikte zu vermeiden und so die
artenschutzrechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen.
Weitere
Impressionen von einer Ballon-Aktion können sie hier
einsehen
(in Zusammenarbeit mit GFN Bayreuth: http://www.gfn-umwelt.de/index.htm)
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Der
Bayerische Rundfunk sendete am 26.10.2009 um 19:00 einen TV-Beitrag zu
diesem Thema in der Sendung "Unkraut".
Zu Methoden und Möglichkeiten der Fledermausuntersuchungen in der
Planung von Windkraftanlagen berät Sie gerne Herr Dipl.-Biol. Albrecht.
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Neue
Wohnungen für Specht & Co.
Artikel "Bau intern": Minimierungsmaßnahmen
im Nürnberger Reichswald, Dipl .-Biologin VERA DIRSCHERL,
Autobahndirektion Nordbayern, Dipl.-Biologe KLAUS ALBRECHT, Dipl.-Ing.(FH)
NADJA LIENHARDT Artikel zum Herunterladen
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Fach-
und ortskundige Umweltbaubegleitung (UBB)
Informationen zur Ökologische
Bauleitung, Baubegleitung und Bauüberwachung
finden Sie auf unseren neuen Internetseiten unter
Umweltbaubegleitung (UBB)
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Flächennutzungsplan
mit Landschaftsplan Markt Weiltingen
Ab sofort ist der genehmigte
FNP der Gemeinde Weiltingen im Internet verfügbar (http://www.weiltingen.de/seiten/rathaus/flaechenplan/index.php)
Vorstellung des Landschaftsplans Weiltingen auf der
Internet-Plattform "Landschaftsplanung" des Bayerischen
Landesamtes für Umweltschutz, als ein beispielhafter Landschaftsplan. Internet-Plattform
LfU, Projektinformation
ANUVA
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3D-Visualisierung in der
Landschaftsplanung
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Planungen
in einer neuen Perspektive zu betrachten. Durch die Visualisierung in
3D-Modellen steht Ihnen ein anschauliches Mittel der Kommunikation und
des Marketings zur Verfügung. Weitere Infos .....
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Artikel zum Herunterladen
"Telemetrische Untersuchungen zum Nahrungshabitatanspruch der
Bechsteinfleder (Myotis bechsteinii) in Nadelwäldern bei Amberg in der
Oberpfalz" KLAUS ALBRECHT, MATTHIAS HAMMER, Nürnberg & JENNIFER
HOLZHAIDER, München. Mehr
Info ...
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Diashow
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