ANUVA Landschaftsplanung

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Aktuelles

   
  Unterlagen zum Raumordnungsverfahren – Neubau der B26n

Auf Antrag des Staatlichen Bauamts Würzburg hat die Höhere Landesplanungsbehörde (Regierung von Unterfranken) das Raumordnungsverfahren für den Neubau der B 26n eingeleitet. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit erfolgte bis zum 15.04.2011. Die Unterlagen umfassen den Erläuterungsbericht (Teil 1), die vertiefende Darstellung zur Begründung der Raumordnungslinie (Teil 2), die notwendigen Karten (Teil 3) sowie Anlagen mit fachtechnischen Unterlagen (Teil 4), wie z.B. die Umweltverträglichkeitsprüfung, den artenschutzrechtlichen Fachbeitrag und die Studie zur Beurteilung der FFH-Verträglichkeit. Ein Download der vollständigen Unterlagen zum Raumordnungsverfahren ist im Internet unter folgendem Link möglich:

http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/

   
 

Bebauungsplan Nr. 380, Universität Staudtstraße, Erlangen

Ab sofort sind die umfangreichen Unterlagen zum Bebauungsplan Nr. 380 – Universität Stadtstraße, in Erlangen inkl. Anlagen im Internet verfügbar.

http://www.erlangen.de/

   
   Fledermäuse für die Standortplanung von Windenergieanlagen erfassen

Klaus Albrecht und Christoph Grünfelder (2011): "Bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen ist es aus artenschutzrechtlichen Gründen entscheidend, ob sich das Tötungsrisiko von Fledermäusen signifikant erhöht. Ein Verbotstatbestand kann auch durch CEF-Maßnahmen nicht umgangen werden. Während zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, dass Fledermäuse in der Höhe der Rotorblätter aktiv sind und dort zu Tode kommen können, haben bisher nur wenige Autoren Unterschiede der Fledermausaktivität in verschiedenen Höhenzonen beleuchtet. Die Untersuchung wurde über zwei Nächte mit einem Heliumballon durchgeführt. Mit automatisch aufzeichnenden Ultraschalldetektoren („batcorder“) wurden Fledermausrufe synchron in drei verschiedenen Höhen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Fledermausaktivität in der kollisionsrelevanten Höhe der Rotorblätter erheblich von der bodennahen oder sogar von der in Baumkronenhöhe unterscheiden kann. Artenspektrum und Höhennutzung der Fledermäuse können zwischen zwei Aufnahmetagen selbst bei vergleichbarer Witterung stark voneinander abweichen. Die in Rotorhöhe nachgewiesenen Arten (Pipistrellus pipistrellus, P. nathusii, P. pygmaeus, Vespertilio murinus) sind alle Jäger des offenen Luftraumes, was den Beobachtungen anderer Autoren entspricht. Die Heliumballonmethode ist grundsätzlich für die Konfliktbeurteilung eines geplanten Standorts geeignet. In der Zusammenschau mit dem Kenntnisstand aktueller Studien wird gefolgert, dass lediglich Untersuchungen in kollisionsrelevanten Höhen die Beurteilung des Tötungsrisikos erlauben. Eine solche Beurteilung ist nicht nur wichtig für den Artenschutz, sondern .bezüglich zum Schutze der Fledermäuse geforderter Abschaltzeiten auch wirtschaftlich bedeutsam". Standortplanung von Windenergieanlagen, Naturschutz und Landschaftsplanung 43 (1), 2011, 005-014, ISSN 0940-6808 Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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   UNTERLAGEN ZUR UMWELTVERTRÄGLICHKEITSSTUDIE - UVS B26n

Ab sofort sind die Unterlagen zur UVS B 26n, Fernstraßenentwicklungsachse westliches Mainfranken im Internet verfügbar.
http://www.stbawue.bayern.de/strassenbau/projekte/b26n_uvs_unterlagen.php

   
   Der spezielle Artenschutz in der Planungspraxis

Albrecht, K. (2009): Untersuchungsumfang bei der Bestandsaufnahme von europarechtlich geschützten Arten dargestellt an einem Planungsbeispiel im: "Der spezielle Artenschutz in der Planungspraxis" – Laufener Spezialbeiträge 1/09, Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL), Laufen, 104-113 (http://www.anl.bayern.de/publikationen/spezialbeitraege/index.htm)

   
   Fledermäuse und Windkraftanlagen

Untersuchungen zur Fledermausfauna gehören im Rahmen von Gutachten zur Standortfindung für Windkraftanlagen (WKA) mittlerweile zum Standardprogramm, da sie europäisch geschützt sind und - wie aus einzelnen Forschungsarbeiten (Brinkmann et al. 2006, Behr & Helversen 2006) bekannt - auch durch den Schlag der Rotorblätter zu Tode kommen können. 

Ballonaufbau 19.08.2009

   
 

Häufig lässt sich jedoch die Frage nicht zufriedenstellend klären, ob denn am jeweils anvisierten Standort wirklich Fledermäuse in der Höhe der zukünftigen Rotorblätter fliegen und sich dort so häufig aufhalten, dass tatsächlich ihr Tötungsrisiko durch die Windkraftanlagen signifikant steigen kann. Wir bieten dem Betreiber hierfür Untersuchungen mit einem Heliumballon an, bei denen zu unterschiedlichen Witterungsbedingungen und Jahreszeiten die Aktivität gleichzeitig in mehreren Höhenschichten (Rotorblatthöhe und als Referenz in Baumkronenhöhe und Bodennähe) gemessen werden kann. Dazu werden sogenannte "batcorder" der Fa. EcoObs (www.ecoobs.de) an einen Heliumballon befestigt. Die Geräte zeichnen über die Dauer einer Nacht alle Ultraschallrufe vorbeifliegender Fledermäuse auf, aus denen sich dann im Labor die Fledermausart und die Aufenthaltsdauer im Umfeld des jeweiligen Rekorders nachvollziehen lässt.  Die batcorder sind so eingestellt, dass sich die Reichweite der einzelnen Geräte nicht überlappt, so dass man aus den Ergebnissen auf die Fledermausaktivität in den beobachteten Höhenschichten schließen kann. Erste Forschungsergebnisse (Behr & Helversen 2006) legen nahe, dass nur an bestimmten, sehr warmen und windarmen Witterungsverhältnissen eine erhöhte Anzahl von Fledermäusen durch Windkraftanlagen zu Tode kommen. Werden diese Hypothesen durch die Geländeerhebungen am geplanten Standort gestützt, so kann als Konfliktvermeidung - wie bei Behr & Helversen (2006) bereits vorgeschlagen - eine Abschaltung bei sehr niedrigen Windgeschwindigkeiten angeboten werden.

Zudem wurden aktuell batcorder von der Fa. ecoObs entwickelt, die zum Monitoring in WKAs eingebaut werden können (http://ecoobs.de/cnt-WKA.html). Die Geräte eröffnen die Möglichkeit, mit geringem Wartungsaufwand nach Aufstellen der WKA die tatsächliche Fledermausaktivität zu überwachen und ggf. durch gezielte Abschaltphasen Konflikte zu vermeiden und so die artenschutzrechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen.

Weitere Impressionen von einer Ballon-Aktion können sie hier einsehen  
(in Zusammenarbeit mit GFN Bayreuth: http://www.gfn-umwelt.de/index.htm)

 

 

Der Bayerische Rundfunk sendete am 26.10.2009 um 19:00 einen TV-Beitrag zu diesem Thema in der Sendung "Unkraut". 


Zu Methoden und Möglichkeiten der Fledermausuntersuchungen in der Planung von Windkraftanlagen berät Sie gerne Herr Dipl.-Biol. Albrecht.

   
 

 Neue Wohnungen für Specht & Co. 

Artikel "Bau intern": Minimierungsmaßnahmen im Nürnberger Reichswald, Dipl .-Biologin VERA DIRSCHERL, Autobahndirektion Nordbayern, Dipl.-Biologe KLAUS ALBRECHT, Dipl.-Ing.(FH) NADJA LIENHARDT Artikel zum Herunterladen

   
 

 Fach- und ortskundige Umweltbaubegleitung (UBB)

Informationen zur Ökologische Bauleitung, Baubegleitung und Bauüberwachung
finden Sie auf unseren neuen Internetseiten unter Umweltbaubegleitung (UBB)

   
 

 Flächennutzungsplan mit Landschaftsplan Markt Weiltingen

Ab sofort ist der genehmigte FNP der Gemeinde Weiltingen im Internet verfügbar (http://www.weiltingen.de/seiten/rathaus/flaechenplan/index.php)

Vorstellung des Landschaftsplans Weiltingen auf der Internet-Plattform "Landschaftsplanung" des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz, als ein beispielhafter Landschaftsplan. Internet-Plattform LfU, Projektinformation ANUVA

   
 

 3D-Visualisierung in der Landschaftsplanung  

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Planungen in einer neuen Perspektive zu betrachten. Durch die Visualisierung in 3D-Modellen steht Ihnen ein anschauliches Mittel der Kommunikation und des Marketings zur Verfügung. Weitere Infos .....

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"Telemetrische Untersuchungen zum Nahrungshabitatanspruch der Bechsteinfleder (Myotis bechsteinii) in Nadelwäldern bei Amberg in der Oberpfalz" KLAUS ALBRECHT, MATTHIAS HAMMER, Nürnberg & JENNIFER HOLZHAIDER, München. Mehr Info ...

   
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